Die Zukunft der weißen Welt

Eine Analyse der Vorträge bei der Moskauer Konferenz im Juni 2006


Umschlag der Zeitschrift ATHENAEUM (8. Ausgabe), Moskau 2007


Zum ersten Mal haben sich in Rußland führende Ideologen und Aktivisten der Neuen Rechten im Rahmen einer Konferenz über Fragen der weltanschaulichen und politischen Theorie getroffen, auf welcher das Schicksal der weißen, europäischen Völker, ihre Strategie und ihre Taktik im Kampf um eine bessere Zukunft erörtert wurden. Auch wenn eine einheitliche Meinung zu sämtlichen Fragen und Methoden prinzipiell nicht zu erreichen war, wurden konkrete Schritte zur Erreichung einer gemeinsamen Linie getan.

Eine Analyse der Vorträge aller Teilnehmer zeigt, daß es unter den Vertretern der Neuen Rechten bereits einen gemeinsamen Grundstock an Ansätzen, Ideen und Begriffen gibt. Wir wollen diese Vorträge nun nach Themen geordnet untersuchen, wobei wir von der Methodologie zur Praxis und von der Vergangenheit zur Zukunft übergehen.


Provisorischer Überblick

Einen provisorischen, doch seinem Wesen nach kritischen Überblick über einige Denkschulen unserer europäischen Kollegen vermittelte Anatoli M. Iwanow (Rußland) in seinem einleitenden Referat. Seine Ansicht nach hat die „Gruppierung zur Erforschung der europäischen Zivilisationen“ (GRECE), die als Ergebnis einer Zusammenarbeit von Pierre Vial, Guillaume Faye und Alain de Benoist entstanden war und sich ihrem Selbstverständnis nach mit der Erarbeitung theoretischer Programme hätte befassen müssen, „keine Ideologie der Neuen Rechten hervorgebracht“. In Guillaume Fayes enzyklopädischem Nachschlagwerk Wofür wir kämpfen fehle eine „klare Linie“ ebenfalls. Wohin die Theorie der Metapolitik sowie die von Pierre Krebs angestrebten Schöpfung einer „neuen Kultur“ führen werden, sei „noch ungewiß“, aber die geschichtliche Erfahrung lehre, daß man kulturellen Revolutionen am besten mit Vorsicht begegne. A. M. Iwanow ist überzeugt, daß es heutzutage wenig Wirkung zeigen würde, an den Willen der Mehrheit zu appellieren, weil die Völker ihren organischen Charakter eingebüßt haben und zur „Bevölkerung“ geworden sind, die sich mit politischen Technologien lenken läßt. Aus diesem Grund treten bei der neuen Reconquista als Ritter der Zukunft vorderhand erst vereinzelte Menschen in Erscheinung, und zwar die besten und klarsichtigsten Geister Europas und Rußlands.

In der Realität existiert die Ideologie der Neuen Rechten selbstverständlich, und in der erwähnten Enzyklopädie G. Fayes, des hervorstechendsten Denkers dieser Richtung, ist ein entwickelter terminologischer Apparat die einzige Weltanschauung. Sie besitzt ein recht klares System miteinander verknüpfter Begriffe, von denen ein Teil antagonistische Paare bildet.

Guillaume Faye (Frankreich) hebt die Bedeutung der Erinnerung und des Wissens hervor, die ein Gegengewicht gegen den Nihilismus und das „geistige Aids“ bilden. Der Theorie vom „Ende der Geschichte“ stellt er die Offenheit der Zukunft entgegen, der Profanation das Sakrale, der Entartung die genetische Auslese, der Rassenmischung den rassischen Archetyp, der Gleichheit und Anarchie die Hierarchie und die Ordnung, dem Kosmopolitismus den Kult der Heimat und der Mutter Erde, dem Ethnomasochismus das ethnische Selbstbewußtsein, der Entwurzelung die Verwurzelung, dem Judäo-Christentum das arische Heidentum, dem Konsum- und Bequemlichkeitsdenken den Kult des Helden und des Schöpfers, der Ochlokratie die Meritokratie, der Geopolitik die Biopolitik, dem engstirnigen Nationalismus die imperiale Konföderation, dem virtuellen Bluff des Monetarismus die organische Wirtschaft, der veralteten Ölenergie die fortschrittliche Atomenergie, dem Amerikanismus den Europäismus, der Mondialisierung die Autarchie der Großräume, der Kolonisierung durch farbige – insbesondere militant islamische – Migranten aus dem Süden die Einheitsfront der weißen Völker des Nordens, der Katzenbuckelei gegenüber dem amerikanischen Weltgendarmen das strategische Bündnis Europas und Rußlands, etc.

Diese – wohldurchdachten und wohlbegründeten – Schlüsselbegriffe lagen dem Programm der Europäischen Konservativen Revolution zugrunde. Letztere ruft zum Kampf für eine wertvolle Neue Welt auf, für den Triumph unserer rassischen Archetypen und heiligen Ideale. Unsere Alternative zur rassischen Degeneration ist die Weiße Reconquista unserer Generation, bei der ein jeder seine Pflicht erfüllt und die Ehre der Nation an seinem Standort verteidigt.

Da es um die Entwicklung einer ganzheitlichen Ideologie geht, hat Guillaume Faye seiner Enzyklopädie Wofür wir kämpfen den Untertitel Europäisches Manifest gegeben – als bewußtes Gegenstück zum Kommunistischen Manifest des Karl Marx. Unter dem Stichwort „Revolution“ formuliert der Verfasser die hauptsächlichen Stoßrichtungen der neuen Reconquista:

1. Allgemeine Rückkehr zu einer hierarchischen und disziplinierten, wahrhaft demokratischen, jedoch zugleich aristokratischen Gesellschaft, die vom griechischen Humanismus inspiriert ist.

2. Endgültiger Bruch mit der heutigen Europäischen Union, die unregierbar ist, keine Souveränität besitzt, bei niemandem Begeisterung hervorzurufen vermag und die ihr angehörenden Völker in keine Weise verteidigt, sondern auf ein neues, ganz anderes Europa hinarbeitet.

3. Kurs auf ein ethnozentrisches Eurosibirien, in dem der Islam keinerlei Einfluß besitzt und das nicht von Massen aus der Dritten Welt kolonisiert wird.

4. Schaffung autarker Großräume zwecks Verwirklichung dieser Ziele; Bruch mit dem mondialistischen Freihandel. Dies bedeutet den Übergang zu einer organischen Wirtschaft, sowohl vom Standpunkt der Produktion und der Finanzen als auch vom ökologischen und sozialen Gesichtspunkt aus gesehen.

Vor und während der Moskauer Konferenz zum Thema „Die Zukunft der Weißen Welt“ (Juni 2006) hat Guillaume de Faye seine Kenntnisse Rußlands wesentlich vertieft, was ihn zu gewissen Modifizierungen in der Terminologie sowie der allgemeinen Strategie bewog.


Methodologie

Eine echte Wiedergeburt unserer Völker kann einzig und allein als Ergebnis einer fundamentalen rassischen, pan-arischen oder “indoeuropäischen“ Revolution erfolgen. Für Yan-Ber Tillenon (Frankreich/Bretagne) muß diese mit der Bildung einer „nationalen Sprache unserer Bewegung“ beginnen, d.h. mit einem wohldurchdachten System von Begriffen und Ausdrücken. Y.-B. Tillenon ist der Ansicht, daß sich diese Terminologie bereits in den vedischen Traditionen herauskristallisiert hat und daß unsere Aufgabe nur noch darin besteht, unser arisches Erbe gewissenhaft zu studieren und zu verinnerlichen, nachdem wir es den Erfordernissen der Gegenwart angepaßt haben.

Die von uns angestrebte Weiße Welt ist nach der Überzeugung von Eleftherinos Ballos (Griechenland) nicht ein neumodisches ideologisches Konzept oder politisches Projekt, sondern die gesetzmäßige Erscheinung des Kosmischen Schicksals. Die tiefen Wurzeln unseres ewig jungen arischen Geistes gehen auf die graue Vorzeit, die Epoche der Entstehung der nordischen (hyperboräischen, arktischen) Urheimat der Indoeuropäer, zurück. Schon damals, vor Jahrtausenden, besaßen die Arier ein entwickeltes Bewußtsein von der Natur des Alls und eine streng hierarchische Gesellschaftsstruktur (Weise, Krieger, Beamte, Händler, Bauern, Sklaven, Unberührbare). Das Alte Indien, das nach heiligen Prinzipien strukturiert war, hat der Welt die unübertrefflichen Meisterwerke der vedischen Kultur geschenkt. Das klassische Griechenland der Homerischen Epoche hat das Heldenepos hervorgebracht, dessen großartigste Beispiele die Ilias und die Odyssee sind. Herakles und Prometheus vollbrachten ihre Großtaten nicht um ihres persönlichen Vorteils willen, sondern im Namen höherer sittlicher und ästhetischer Werte. Im Mittelalter wurde dieser arische Geist durch das Judäo-Christentum verfälscht, als Geistigkeit mit Reue gleichgesetzt wurde, an die Stelle des heiligen Wissens der Göttlichen Natur die Bibel trat und statt kühner Helden und wunderschöner Mädchen „Narren Gottes“ und Bettler verherrlicht wurden.

Die auf Abraham zurückgehenden monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam –, bei denen Propheten eine zentrale Rolle einnehmen, führten zum Anthropozentrismus, d.h. zur Vergötterung des Menschen. Wie Galina Lozko (Ukraine) hervorhebt, haben diese „Boten des Allerhöchsten“ die alten Götter verdrängt, welche unsere Altvorderen verehrt hatten. Dies bedeutet, daß die Verdrängung des Pantheismus durch den Monotheismus nicht von selbst, sondern nach einem vorgefaßten Plan erfolgte.

Die Epoche der Renaissance strebte die Wiederherstellung des antiken Ideals an, führte jedoch leider zum Triumph des bourgeoisen, materialistischen Humanismus. Ein Studium der Philosophie, der Sprache und des Mythos zeigt, daß nicht bloß die Schaffung, sondern auch die Zerstörung mit Schlüsselbegriffen, -ausdrücken und -wörtern beginnt. Es gibt gesunde, uns archetypisch nahe stehende Kulturen und solche, die degeneriert, uns genetisch fremd und ideologisch feindlich gesinnt sind. Als Gegengewicht gegen die biblische, semitische Kultur, auf der die heutige westliche Zivilisation fußt, hat Pierre Krebs (Deutschland) deshalb die Theorie der allgemein-indoeuropäischen, oder arischen, Völkergemeinschaft begründet. Die Neue Kultur, die auf rassischen Archetypen beruht, ist dazu berufen, Europa zu wecken und mit Rußland zu vereinen.

Man darf nicht alles, was von den Denkern der arischen Traditionen geschrieben und gesagt worden ist, für bare Münze nehmen, doch ebenso unzulässig wäre es, das, die darin enthaltenen verdienstvollen Aspekte von einem rein rationalen Standpunkt aus zu kritisieren und zu verwerfen. Ein Beispiel hierfür liefert Yan-Ber Tillenon, der sich auf die „Geheimlehre“ Elena Blavatskys stützt, in der es um die Bildung der Menschenrassen mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften geht. Nach Ansicht Y.-B. Tillenons findet gegenwärtig ein weltweiter Übergang von der fünften Rasse (der rationalistischen) zur sechsten Rasse (der intuitiv vernünftigen) statt. Diese Rasse wird einen schöpferischen, kreativen Charakter besitzen.


Rassenprobleme

Die Weltanschauung des Menschen läßt sich nicht auf Ideologie oder Philosophie reduzieren, sondern weist auch biologische Wurzeln auf. Die Bilder und Begriffe, die eine Persönlichkeit wählt, sind nicht von ihrem natürlichen Ursprung zu trennen. Deswegen sollte nach der Überzeugung von Wladimir Awdejew (Rußland) am Anfang jeder Ideologie die Rassenhygiene stehen, um fremde und ungesunde Einflüsse auf den Organismus der Nation sowie der Rasse als Ganzes von Anfang an fernzuhalten.

Anton Rachev (Bulgarien) und Oleg Guzuljak (Ukraine) nehmen in ihrem gemeinsam verfaßten Beitrag eine kurze Analyse des gegenwärtigen Prozesses der menschlichen Entartung vor, die besonders in den Großstädten klar zutage tritt. Sie verfechten die Auffassung, das Leben in den Metropolen eine Degeneration der menschlichen Natur bewirke, genau so wie wilde Tiere ihre natürlichen Eigenschaften nach ihrer Gefangennahme und Zähmung durch den Menschen einbüssen.

Nach der Theorie des hervorragenden Verhaltensforschers Konrad Lorenz sind die Hauptursachen dieses objektiven Prozesses die Übervölkerung der Städte, das Übermaß an sozialen Kontakten und Konflikten, der Bruch mit der Tradition, das Fehlen eines natürlichen Lebensraums, die sich rasend beschleunigende technische Entwicklung, die Verweichlichung des menschlichen Organismus, der zur Folge hat, daß an die Stelle starker Gefühle Affekte treten, und als Ergebnis all dessen die genetische Entartung. Der moderne Mann nahm weibliche Züge an, und die emanzipierten Frauen wurden „intellektualisierten Androgynen“ ähnlich. Dieser Prozeß der Entfremdung und Entmenschlichung der Persönlichkeit stört das natürliche Gleichgewicht im menschlichen Organismus und führt deshalb zum Entstehen neuer Krankheiten.

Die allgemeine, dramatische Entartung der weißen Rasse in Europa und Nordamerika wird durch den stetig wachsenden Zustrom von Migranten aus den Ländern der Dritten Welt noch beschleunigt, als deren Folge die europäische bzw. europäischstämmige Bevölkerung nach und nach durch Afrikaner, Asiaten und Lateinamerikaner ersetzt wird. Auf diese Entwicklung weist David Duke (USA) hin; Rettung vor der sich anbahnenden Katastrophe verheißt seiner Meinung nach in erster Linie ein Erwachen der inneren Kräfte unserer Rasse: Wir müssen unser Selbstbewußtsein wiedergewinnen und von der Verteidigung zum Angriff übergehen – im Rahmen des Gesetzes und im Geist der Gerechtigkeit wohlverstanden.

Rassisch bedingte Probleme haben in Spanien in den letzten Jahren ungeheuer an Brisanz gewonnen. Wie Enrique Ravello (Spanien) darlegt, entstand das spanische Volk durch die Vermischung von Völkern indoeuropäischer Herkunft – Kelten und Iberer –, was zur Folge hatte, daß Spaniens Geschick von Beginn an Teil des gesamteuropäischen Schicksals war und es später als Kolonialmacht in Erscheinung trat. Im Mittelalter gelang es den Spaniern, nach jahrhundertelangem Kampf das muselmanische Joch abzuschütteln und die Mauren nach Afrika zurückzutreiben. Hier liegt eine unverkennbare historische Parallele zu Rußland vor, welches die mongolisch-tatarische Horde in die Schranken gewiesen hat. Der konservativ-christliche Franquismus führte Spanien in die Isolation, doch zu Beginn der neunziger Jahre verwandelten ein ungezügelter wirtschaftlicher Liberalismus sowie die Öffnung der Grenzen für Einwanderer das Antlitz des Landes. Nach Angaben E. Ravellos ist der Anteil der – hauptsächlich aus Lateinamerika und Afrika stammenden – Einwanderer innerhalb von nur sechs Jahren von einem Prozent auf sage und schreibe 10% der Bevölkerung hochgeschnellt. Die lateinamerikanischen Immigranten – Indianer, Mestizen, Neger und Mulatten - werden „Latinos“ genannt, weil sie spanisch sprechen, obwohl die Sprache als erworbenes Merkmal einer Bevölkerungsgruppe weniger wichtig ist als die Rasse.

Diese Erscheinung, welche die Anthropologen als „Rassenchaos“ bezeichnen, ist für zahlreiche Länder der weißen Welt kennzeichnend. Sowohl Europa als auch Amerika sind heutzutage einem „Schmelztiegel“ von Ethnien vergleichbar, und geschlossene ausländische Siedlungen bilden bereits einen „Staat im Staat“. Silvano Lorenzoni (Italien) zeichnet nicht ohne Ironie ein futurologisches Szenarium der sich in diesem Schmelztiegel herausbildenden anthropologischen Typen. In der entarteten Linie der Juden sieht er zukünftige Pygmäen, in den Moslems Neandertaler, und in den Bewohnern des Nordens, darunter der polaren Regionen, eine Hoffnung auf das Erscheinen eines „neuen höheren Typs“. Dies ist natürlich eine Karikatur, doch erfaßt sie die wesentlichen Züge des allgemeinen Prozesses der rassischen Degradierung.


Offener und geheimer Krieg

Auf den ersten Blick könnte man den Eindruck erhalten, das Weltgeschehen sei nichts weiter als eine Summe zufälliger oder lokaler Vorkommnisse. Doch Gerhoch Reisegger (Österreich) ist der Überzeugung, daß hinter den sichtbaren Fakten der gegenwärtigen internationalen Politik stets Kräfte stehen, die unsichtbar sind oder sich zumindest bemühen, es zu sein. So war es am 11. September 2001, als die Amerikaner die Terroranschläge auf das Welthandelszentrum und das Pentagon inszenierten. So war es bei der Vorbereitung der mit lügenhaften Argumenten begründeten Aggression gegen den Irak, als die NATO lange nach den „Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins“ suchte, sie jedoch nicht fand. Ein aus jüngster Vergangenheit stammendes Beispiel für die Manipulierung des öffentlichen Bewußtseins sind die demagogischen Debatten über die „nukleare Bedrohung seitens des Iran“.

David Duke ist gleichfalls überzeugt, daß unsere Völker nicht zufällig am Rande des Abgrunds stehen, sondern von hinter den Kulissen agierenden heimtückischen Kräften dorthin manövriert worden sind. Die Ideologen und Strippenzieher dieser Politik hocken in den internationalen Banken, ihre Vollstrecker in den wichtigsten Massenmedien, in Hollywood, in den Fernsehstudien und im Internet. Indem sie eine vulgär materialistische Weltanschauung, primitive Reklame, den Kult des Profits, der Gewalt und der Homosexualität verbreiten, haben diese Herrschaften vor allem ihren Profit im Auge. Und da diese Zersetzungsarbeit nicht nur eine Degeneration der Menschen, sondern auch ein quantitatives Schrumpfen der Bevölkerung zur Folge hat, kann man mit Fug und Recht von Genozid sprechen.

Unter Anlehnung an die christliche Terminologie nennt José-Maria Alvarez die verbrecherischen Mafia-Organisationen und Drahtzieher des Mondialismus „Agenten Satans“. Seiner Meinung nach kann ein effizienter Widerstand gegen die zerstörerischen Kräfte nur von einer weltweiten Front der weißen Völker oder, wie er es ausdrückt, der „Partei Gottes“ ausgehen.

Bezüglich des Glaubens an einen Gott gibt es freilich auch andere Ansichten. Für Galina Lozko sind die „Weltreligionen“ Konzepte zur globalen Programmierung mit dem Ziel der Herrschaft über die Menschen. Die Ursachen des gegenwärtigen Genozids (Vernichtung von Menschen) liegen im ursprünglichen Theozid; (Vernichtung von Göttern im Namen des Monotheismus) begründet, denn die Götter sind natürliche Seelen und Kräfte, die unter anderem die Fruchtbarkeit gewährleisten.

Man darf mit absoluter Sicherheit behaupten, daß die Welt eine Gesamtheit von – teils sichtbaren, teils unsichtbaren – Kräften darstellt, die im immerwährenden Gegensatz zueinander stehen. Kaum war der Zweite Weltkrieg zu Ende, begann der Dritte Weltkrieg, der sogenannte „kalte Krieg“.

Nach den Nato-Bombenangriffen auf Belgrad im Jahre 1999 und den terroristischen Täuschungsmanövern des 11. September 2001 kann man vom Auftakt zum Vierten Weltkrieg sprechen. Wie dem auch sei: Pawel Tulajew (Rußland) ist davon überzeugt, daß es sich um eine ganz neue Art von Krieg handelt und nicht um einen bewaffneten Konflikt des alten Typs. Als Parteien bei diesem Konflikt treten auf der Weltenbühne nun nicht mehr Staaten oder Nationen, sondern transnationale Korporationen in Erscheinung: Banken, Industriekonzerne, das Show Business und die Porno-Mafia. Dieser Krieg wird qualitativ mit anderen Mitteln geführt als traditionelle Auseinandersetzungen – mit den fortgeschrittensten Technologien, Gehirnwäsche, Biopolitik und Rauschgift. Mittels der Massenmedien erfolgt eine Verdummung der Menschen, ihre Umwandlung in Zombies. Im Gegensatz zum „kalten Krieg“ ist dies ein „süßer Krieg“, wo an die Stelle des Gulag-Stacheldrahts der goldene Käfig der Konsumgüter tritt. Der islamische Terrorismus ist lediglich ein Faktor in globalen militärischen und politischen Kräftemessen.


Geopolitik

Unter aktiver Teilnahme einer “dritten Kraft” prallten die sozialistischen Imperien – das Dritte Reich und die Sowjetunion – in einem brudermörderischen Krieg aufeinander, aus dem als eigentliche Sieger die USA und Israel hervorgingen. Für Eleftherinos Ballos sind die Nato, die Uno, die Europäische Union und zahlreiche andere internationale Organisationen nichts weiter als Instrumente jener Kräfte, die hinter den Kulissen die Fäden ziehen. Deshalb gilt es heute unter allen Umständen nicht bloß ein ideologisches, sondern auch ein militärisches und politisches Gegengewicht zur Nato zu schaffen.

Robert Steuckers (Belgien) zeigt schlüssig auf, weshalb die Europäer dem aggressiven Militärbündnis Nato den Rücken kehren sollten. Zunächst einmal degradiert diese nach dem Zweiten Weltkrieg zwecks Verteidigung amerikanischer und neoglobalistischer Interessen geschaffene internationale Organisation die europäischen Länder zu drittrangigen Kräften und hindert Europa gezielt daran, seine eigene militärische und aerokosmische Industrie zu entwickeln. Da Nationalisten und gesund denkende Patrioten begreifen, daß die Nato eine Falle darstellt, setzt letztere auf die korrupten Sozialisten. Für R. Steuckers verdient der Hegemon USA keinerlei Vertrauen, denn das Instrument seiner Außenpolitik war während seiner gesamten Geschichte der „große Knüppel“, mochte dieser auch verschiedene Formen annehmen. Außerdem bedienen sich die Vereinigten Staaten, und insbesondere die CIA, zur Verwirklichung ihrer Ziele unlauterer wirtschaftlicher Machenschaften: Drogenhandel, Petrodollarwäsche, finanzielle Täuschungsmanöver etc. Die Strategie der Nato gegenüber Rußland zielt auf dessen totale Einkreisung sowie auf die schrittweisen Zerstückelung des ehemaligen Imperiums ab. Die USA schaffen zielstrebig eine Pufferzone zwischen Rußland und Europa, die vom Balkan über das Schwarze Meer und den Nordkaukasus bis hin zum Pamir reicht. Nach dem Zerfall der UdSSR und der Auflösung des Warschauer Paktes hätte eigentlich auch die Nato liquidiert werden müssen, doch die gekauften Politiker wagten diesen Gedanken noch nicht einmal laut zu denken. Heute halten die Europäer diese kriminelle militärisch-wirtschaftliche Organisation gegen ihren Willen weiter am Leben.

Eine bedeutende Rolle in der antieuropäischen und antirussischen Politik der USA spielt die Türkei, die man mit aller Gewalt in die Europäische Union holen will. Jedem Gebildeten ist bekannt, daß die Türkei sowohl rassisch als auch religiös ein typisch asiatisches Land ist. Ihr Traum ist die Wiedergeburt des Osmanischen Imperiums, dessen Westgrenzen einst bis nach Wien reichten. Die Nato-Agenten rühren auf höchster Ebene die Werbetrommel für den türkischen EU-Beitritt. Nach Ansicht Gerhoch Reiseggers ist die Lösung dieses Rätsels sehr einfach: Für die Vereinigten Staaten ist die Türkei darum so wichtig, weil erstens die Erdöllinien von Asien nach Europa durch sie verlaufen und sie zweitens die Funktion eines militärischen Aufmarschgebiets erfüllt, was sich bereits während des ersten Irak-Krieges gezeigt hat.

Pierre Vial (Frankreich) weist, gestützt auf Samuel Huntingtons Theorie vom „Zusammenprall der Zivilisationen“, darauf hin, daß ein großer Konflikt zwischen dem Norden und dem Süden – und nicht zwischen dem Westen und dem Osten – unvermeidlich ist. Die Strategie der Nato mit ihren Eckpfeilern USA, Israel und Türkei stellt eine tödliche Gefahr für die europäischen Völker dar. Eine ethno-politische Weltsicht, die der Geschichte sowie den konkreten politischen Realitäten gebührend Rechnung trägt, erweist die objektive Notwendigkeit der Bildung einer Achse Madrid-Paris-Berlin-Moskau. Diese Achse wird das Rückgrat des künftigen Imperiums des Nordens bilden, in dem Rußland eine Schlüsselrolle zufallen wird.

Die Idee einer kontinentalen strategischen Achse unterstützen auch Pierre Krebs und Enrique Ravello, die der Tatsache Rechnung tragen, daß die indoeuropäischen Völker einander genetisch und kulturell nahe stehen und daß zwischen den Völkern des Alten Kontinents und denjenigen der früheren Kolonien in rassischer Hinsicht ein Abgrund klafft.

Ein weiterer Grund für die Unzufriedenheit denkender Europäer mit der westlichen Geopolitik liegt in deren aggressiver Haltung gegenüber den kleinen europäischen Urvölkern. Als Vertreter eines Kreises bretonischer Patrioten und Regionalisten berichtet Yan-Ber Tillenon, wie sein nordisches Volk zum Opfer des französischen Zentralismus und des christlichen Papismus wurde. Unter den neuen Bedingungen der Europäischen Union verteidigen die Bretonen das Prinzip des Föderalismus.


Rußlands Rolle und Platz

Eine realistische Einschätzung der national-kulturellen Aspekte der eurasischen Zivilisation sowie sein Aufenthalt in unserem Land und seine persönlichen Diskussionen mit russischen Aktivisten bewogen Guillaume Faye dazu, die führende Rolle Rußlands bei der Bildung des geopolitischen Raums unseres Kontinents anzuerkennen. Dieser neue Ansatz dieses namhaften Ideologen der Neuen Rechten tritt bereits im Untertitel seines Vortrags „Von der Geopolitik zur Biopolitik“ zutage, in dem er gewisse Retouchen an seinem alten Projekt „Eurosibirien“ vornimmt.

Für uns Russen ist dieses Projekt zwar interessant, jedoch unannehmbar. „Sibirien“ ist ein rein geographischer Begriff, ein Teil Rußlands, und kein historisches und juristisches Subjekt. Rußland, und nicht Sibirien, hat die genetische Kontinuität der weißen Rasse von Epoche zu Epoche bewahrt. Deshalb regte Pavel Tulajew an, das Projekt G. Fayes in „Euro-Rußland“ umzutaufen. G. Faye nahm diesen Korrekturvorschlag souverän an und entwickelte ihn später in seinem strategischen Handlungsprogramm weiter.

Es gab eine Zeit, als Römer und Germanen über die alte Welt herrschten, doch heute leben wir in einem Zeitalter der anglosächsischen Hegemonie, deren Vertreter die Nato und die USA sind. Für J.-M. Alvarez können die Slawen mit Rußland an der Spitze den Angelsachsen die Führungsrolle erfolgreich streitig machen, wenn sie eine Allianz mit dem Iran, Indien und China schmieden.


Die Zukunft, wie wir sie sehen

Wir sind bereits in eine qualitativ neue Epoche – das Krita Yuga – eingetreten, die nachchristliche Ära, die Neue Renaissance. Tag für Tag sehen wir uns mit den Problemen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts konfrontiert, auch wenn wir Nostalgie nach der grandiosen Vergangenheit empfinden.

Deshalb schlägt Barbara Krygier (Polen) vor, die zeitgenössischen Denker sollten ihre Aufmerksamkeit nicht auf die Geschichte, sondern auf die Zukunft der Menschheit konzentrieren, und zwar im Geiste der Kreativität. Diese Alternative zur modernen rationalistischen und messianischen Weltanschauung ist tief in der Philosophie des „slawischen Kosmismus“ verwurzelt, der auf eine wissenschaftliche Schule an der Grenze vom 19. zum 20. Jahrhundert zurückgeht (N. Fjodorow, K. Ziolkowski, W. Wernadski). Der „slawische Kosmismus“ entspringt einem Verständnis der astrobiologischen Natur des Menschen als Bestandteil der organischen Gesamtheit des kosmischen Seins. Betrachten wir den Menschen aufmerksam von innen, so entdecken wir die Einheit unseres „Mikrokosmos“ mit dem äußeren „Makrokosmos“. Daraus erwachsen das Ideal der Einheit der Persönlichkeit und der höheren geistigen Sphären sowie die Perspektive des Gottmenschen.

Dieser qualitative Durchbruch kann nach Ansicht B. Krygiers auf der Grundlage der Harmonisierung sämtlicher potentiellen Möglichkeiten des umgewandelten Menschen erfolgen, der imstande sein wird, seine physischen Möglichkeiten zu steuern und sich in verschiedenen Dimensionen zu realisieren. Selbstverständlich wird dieser Mensch der Zukunft auch neue gesellschaftliche Strukturen schaffen, welche auf dem Grundsatz der Harmonie des Geistigen und des Materiellen, des Menschlichen und des Göttlichen beruhen werden.

Dem Pathos des slawischen Kosmismus steht Constantin von Hoffmeister (Deutschland) nahe, der unsere Rasse mit den Augen des Futuristen und Romantikers sieht. Für ihn besitzt nicht nur die Geopolitik lediglich rein zeitliche Bedeutung – Blut kommt vor Boden –, sondern die Kontinente und irdischen Räume selbst sind nichts weiter als ein Sprungbrett zur Eroberung des Kosmos. Wenn es der weißen Rasse gelingt, die Entartung zu überwinden und sich zu einer großen Gemeinschaft zusammenzuschließen, wird sie ihren Blick den Ozeanen und der unendlichen Weite des Weltalls zuwenden. Doch zuvor müssen sich die verwandten Völker, die ein und denselben Genfonds in sich tragen, aufs neue vereinen. Wenn sie den Geist des Faust und des Prometheus neu gebären, werden sie – so C. von Hoffmeister – den Neuen Menschen, den Arier von morgen hervorbringen. Die Geschichte darf nicht zur Fessel an den Füssen von Titanen werden; der kleinbürgerliche Nationalismus muß im Namen des Fortschritts der Biopolitik weichen. Es tagt eine neue Epoche der Kolonisierung der Erde und des Kosmos. Das fundamentale Prinzip der neuen Ära heißt Blut plus Technologie. Wie der Phönix wird sich unsere Rasse mit neuer Kraft aus der Asche erheben. Und der im Drama des Kampfes geborene Übermensch wird die Grenzen von Zeit und Raum überschreiten.

Der Weg zu einer solchen metaphysischen Mutation liegt nach Überzeugung Yan-Ber Tillenons in der Herausbildung neuer Eliten, die den Sinn unserer Existenz begreifen. Ihnen obliegt es, einen erneuerten, wunderschönen Kosmos zu schaffen, eine vernünftige Gesellschaftsstruktur und staatliche Ordnung aufzubauen. Und dann wird an die Stelle des politischen Chaos und der Krämer-Monetarismus die neue Ära der Gerechtigkeit und der Schönheit beginnen.

Die schwierige Aufgabe, diese Ziele theoretisch zu formulieren und dann in die Praxis umzusetzen, kommt heute einer neuen Aristokratie zu. Doch wie Eleftherinos Ballos hervorhebt, kann eine solche Aristokratie einzig und allein als Ergebnis einer Rückkehr zur arischen Geistigkeit, zur rassischen Identität und zur traditionellen Hierarchie entstehen.

In diesem gesetzmäßigen Prozeß der großen Wiederkehr kommt laut Galina Lozko der Wiedergeburt des Glaubens unserer Väter – d.h. der allgemeine Anerkennung und Verehrung der heidnischen Götter – eine Schlüsselrolle zu. Dieser pan-arische Glaube wird der Entwicklung und der Gesundung der Menschen, welche Ethnien und Rassen bilden, förderlich sein.

Vor unseren Augen wird ein neuer WEISSER MYTHOS geboren. Anton Rachev meint, dieser Mythos müsse sich anfangs in der Sphäre der konkret sinnlichen Vorstillungen bewegen und dann zu einer klar formulierten Idee und durchdachten Theorie werden.

Damit der neuen rechten Alternative zur heutigen Zeit der Entartung Erfolg beschieden ist, gilt es den Schritt von der persönlichen Initiative zur allgemeinen weißen oder arischen Revolution zu tun, wobei der Begriff „Revolution“ natürlich in rein positivem und sakralem Sinne aufzufassen ist. Der heutige Vampirismus hat lediglich die Folge, daß die allgemeine genetische und kulturelle Wiedergeburt aufgehalten wird.

Unser Wunschtraum ist ein Bündnis der weißen Nationen, ein neuer militärischer Block, ein neuer internationaler Pakt oder sogar eine Konföderation. Es versteht sich von selbst, daß dies alles nicht sofort, nicht von einem Tag auf den anderen zu bewerkstelligen sein wird, sondern nur in zäher pragmatischer Kleinarbeit.

Um hier Fortschritte erzielen zu können, heißt es bei sich selbst beginnen, um innerhalb seines eigenen „Ich“ für Harmonie zu sorgen und anderen Menschen zu zeigen, wie man den Weg zur Freiheit, zur Ehre und zum Ruhm würdevoll beschreitet.

Pavel Tulajew


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